Paläobiologie

Die Paläontologie ist ein wachsendes und relativ neues Gebiet, das die Methoden und Erkenntnisse der Biologie in den Lebenswissenschaften mit den Methoden und Erkenntnissen der Fossilienbiologie verbindet. Es wird manchmal als terrestrische Biologie bezeichnet.

Die Paläontologie nutzt die biologische Feldforschung aktueller Organismen und Millionen Jahre alter Fossilien, um Fragen der molekularen Evolution und der Evolutionsgeschichte des Lebens zu beantworten. In dieser wissenschaftlichen Forschung werden in der Regel Makrofossilien, Mikrofossilien und fossile Spuren analysiert. Im 21. Jahrhundert bietet die biochemische Analyse von DNA- und RNA-Proben jedoch viel Hoffnung, ähnlich wie die Biosynthese eines Stammbaums.

Paläontologie umfasst:

  • Paläobotanik: Wendet die Prinzipien und Methoden der Paläobiologie auf Pflanzen an.
  • Tierpaläontologie: verwendet die Methoden und Prinzipien der Paläobiologie, um Tiere zu verstehen.
  • Mikrofossilien: Wendet uralte Prinzipien und Methoden auf Archaeen, Bakterien, Protisten und Pollen an.
  • Paläovirologie: untersucht die Evolutionsgeschichte von Viren auf viralen Zeitskalen.
  • Paläochemie: Die Methoden und Prinzipien der organischen Chemie werden verwendet, um auf molekularer Ebene Beweise für antikes Leben zu entdecken und zu analysieren.
  • Paläoökologie: Diese Wissenschaft untersucht vergangene ökologische, klimatische und geografische Systeme, um das prähistorische Leben besser zu verstehen.
  • Paläontologie: analysiert die postmortale Geschichte eines Organismus, um Einblick in das Verhalten, den Tod und die Umgebung eines versteinerten Organismus zu gewinnen.
  • Archäologie: analysiert den Einfluss von Tieren, Tiererosion, Spuren, Höhlen und Eindrücke.
  • Stratigraphische Paläontologie: untersucht Veränderungen gemäß der geologischen Zeitskala.
  • Evolutionäre Entwicklungsbiologie: untersucht die evolutionären Aspekte von Mustern und Wegen des Wachstums und der Entwicklung während der Entwicklung des Lebens.